Cab driver Seow & seine 36.000 Kollegen

Dieser Mann wußte einfach so ziemlich alles über Deutschland. Wann der braune Adolf an die Macht kam und wie die Stimmenverteilung 1933 im Reichstag war. Wie unsere jetzige Kanzlerin heißt. Ach was, er konnte alle sowjetischen Kremlführer seit Wladimir Illjitsch Lenin in der richtigen Reihenfolge aufsagen (ich höre schon Stefan sagen: das ist doch kein Problem ;) - ist es auch nicht, aber es ist nichts, was man nun gerade von einem singapurianischen Taxifahrer erwarten würde). Er kannte sich in der Halbleiterindustrie aus - unsere Dresdner Kollegen von Infineon waren ihm ein Begriff - und, und, und.
Zum Schluß habe ich ihn dann noch über das Taxifahrerleben in Singapur 'ausgefragt'. Er meinte, es gäbe hier auf der Insel ca. 18.000 Taxis (und es sollen noch mehr werden), die sich bis zu drei Fahrer teilen. Die Taxis sind in der Regel geliehen - dafür müssen sie dann jeden Monat ca. S$250-300 (ca. €125-150) hinblättern. Alles, was sie darüber hinaus verdienen, ist ihnen. Reparaturen und so weiter gehen natürlich zu ihren Lasten. Was ich so rausgehört habe, ist es nicht einfach für sie, ihre Familien zu unterstützen, aber wenn sie sich strecken geht's halbwegs.
By the way - einige der Jungs fahren wie die Henker! Chris wird jetzt bestimmt denken, na dann hat der Thomas keine großen Anpassungsschwierigkeiten verglichen zu seinem Fahrstil ;P - dabei fahre ich gar nicht so schlimm... nur zügig...
2 Comments:
tja, nun weißt endlich mal wie es wenn sich der schweiß auf der stirn bildet und sich der magen deht ;-)
bin nicht so verweichlicht, dass ich gleich schwitze und ko..en muss :P
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